13086 Berlin

Claudia Heuser, Partnerin der Stiftung Auswege: Heilerin

Bis Ende der neunziger Jahre war Claudia, Jg. 1961, als examinierte Krankenschwester tätig, unter anderem in einer Abteilung für Innere Medizin, in der Notaufnahme, in der Kinderkrankenpflege und in der Psychiatrie. Dann begegnete sie der „Tanz-Sozialtherapie“: eine sozialtherapeutische Methode, die gegenwärtigen Empfindungen, Gedanken, Phantasien und Wahrnehmungen durch freies Tanzen, in spontaner Bewegung, ausdrücken lässt. Dieses Verfahren faszinierte sie derart, dass sie darin eine zweieinhalbjährige Ausbildung absolvierte. 1998 schloss sie diese erfolgreich ab. Eine darauf aufbauende, ebenfalls über zweijährige Fortbildung in „Kreativer Gestalt- und Leibtherapie“ beendete sie 2009. Über Einzelsitzungen hinaus leitete sie auch tanztherapeutische Kurse in Kliniken, führte Fortbildungen für Lehrer durch und bot Coaching für Führungskräfte an.

„Die Tanz-Sozialtherapie“, so erläutert Claudia, „ist eine Methode, die sowohl Körper, Seele und Geist wie auch das sozioökologische Umfeld mit einbezieht. Angeboten wird ein Erlebnisfeld mit kreativen Methoden, die das Sichtbarmachen des Nicht-Greifbaren, des (noch) Nicht-Wissens ermöglicht. Es können Lösungswege, neue Möglichkeiten und Ressourcen entdeckt werden, die sich stärkend und aufbauend auswirken.“ Dabei wird „auch viel mit kreativen Mitteln wie Malen oder Ton gearbeitet“.

Heiler, die als Partner die Stiftung Auswege unterstützenElemente der Tanz-Sozialtherapie bezieht Claudia „bei Bedarf“ ein, wenn sie Hilfesuchenden Geistiges Heilen und mediale Beratung anbietet – seit 2010, vorerst nebenberuflich. Wie entdeckte sie, dass sie auf diese Weise heilen kann? Schon während ihrer Tätigkeit als Krankenschwester, so erinnert sie sich, sei sie damit hin und wieder konfrontiert worden; beispielsweise „beruhigte sich ein Patient, der gerade starke Herzbeschwerden hatte, innerhalb weniger Minuten, wurde völlig tiefenentspannt und sah mich glücklich an, als ich ihm die Hand auflegte. Damals wunderte ich mich zwar darüber, maß dem jedoch keine weitere Bedeutung bei“ – bis 2006, als ihr damaliger Lebensgefährte sie darauf hinwies, er sei „davon überzeugt, dass ich durch meine Hände seine Rückenbeschwerden oder Kopfschmerzen heile“. Als Diabetiker musste er sich täglich Insulin spritzen, worauf er gut eingestellt war. „Jedesmal, wenn ich seinen Bauch streichelte, begann anscheinend seine Bauchspeicheldrüse zu arbeiten, so dass sie Insulin produzierte, wodurch er in eine Unterzuckerung geriet. Er war davon überzeugt, dass ich das durch meine Hände auslöse, denn ansonsten hatte er nie Probleme mit Unterzuckerung.“ Claudia „glaubte das nicht“, außerdem „waren mir diese Kräfte damals nicht geheuer, weil ich nicht wusste, was da genau passiert und ob ich etwas falsch machen kann“. Doch auf Drängen ihres Lebensgefährten hin „legte ich im Bekanntenkreis Hände auf – und jedesmal bestätigte sich, dass die Beschwerden verschwanden“, unter anderem „Kopf-, Rückenschmerzen und ein steifer Hals“. Nun folgten „Jahre des Informierens und spiritueller Entwicklung. Mehr und mehr wurde mir dabei auch meine schon lange vorhandene Medialität bewusst. Und ich spürte, dass ich meine Gaben als Berufung ansehen musste.“

Wie läuft eine Heilsitzung bei Claudia ab? Nach einem Vorgespräch über Konditionen, rechtliche und ethische Aspekte des Heilens, der Vorgeschichte und ärztlichen Abklärung der vorliegenden gesundheitlichen Belastungen sowie Erläuterungen ihrer Vorgehensweise „verbinde ich mich mit der geistigen Welt sowie mit der Aura des Klienten und lasse mich von der geistigen Welt durch die Sitzung führen“. Währenddessen „fließt fast durchgehend heilende Energie, meist auch wenn ich spreche. Es kann sein, dass ich mit einer Chakrenreinigung beginne oder mit Fragen – oder dass nichts gesprochen wird und nur die Energie fließt. In manchen Situationen halte ich eine Hand auf eine bestimmte Stelle, oder ich bewege beide Hände in einem gewissen Abstand vom Körper des Klienten. Ebenso arbeite ich mit tanz-sozialtherapeutischen Methoden, je nachdem, was mir von der Geistigen Welt an Informationen, Bildern, Impulsen etc. durchgegeben wird.“

Wieviel sie auf diese Weise therapeutisch erreichen kann, hängt ihres Erachtens zum einen „von der Bereitschaft des Klienten ab, gesund zu werden und sich zu verändern“. Ebenso „liegt es am Heiler selbst, wie klar und rein sein Kanal für die Energien sind“, die er vermittelt, aber auch von seiner Authentizität und Ehrlichkeit“. Im übrigen glaubt Claudia an „die innere Weisheit des Körpers und der Seele. So kann es sein, dass sich Beschwerden anfänglich bessern, es dann aber nicht mehr weiter geht.“ Dies könne daran liegen, dass „der Klient Zeit braucht, um psychische Veränderungen und Erkenntnisse zu verarbeiten, die Geistiges Heilen auch bei einer körperlichen Erkrankung mit sich bringt. Auch kann es sein, dass ein anderer Weg, eine andere Methode oder ein anderer Heiler für den Klienten angezeigt ist.“

Großen Wert legt Claudia darauf, dass „keine Abhängigkeiten entstehen. Die Entscheidung, ob und wie oft jemand Geistiges Heilen in Anspruch nimmt, bleibt allein in seinem Ermessen. Wenn Klienten mich fragen, wie oft sie kommen müssen, erkläre ich ihnen, dass es kein Muss gibt; sie selbst können in sich hineinfühlen, was gut für sie ist.“ Für „sehr wichtig“ erachtet sie „Respekt und Achtsamkeit im Umgang mit Menschen. Es darf nichts aufgezwungen, zu nichts überredet werden.“

Eine Heilsitzung dauert im Durchschnitt 60 bis 90 Minuten. Pro Stunde berechnet Claudia 95 Euro, ist bei geringem Einkommen allerdings „grundsätzlich zu Sonderkonditionen“ bereit.

Neben persönlichen Heilsitzungen bietet Claudia auch Fernheilen per Telefon oder via Skype an, ebenso wie Hausbesuche bei Klienten oder im Krankenhaus.

Als Mutter dreier Kinder und Oma von vier Enkeln liegen Claudia „Kinder ganz besonders am Herzen. Immer wieder erlebe ich mit großer Freude, wie sie die göttlichen Energien des Geistigen Heilens wahrnehmen und darauf reagieren.“

IVH ScreeningEnde März 2016 stattete eine IVH-Beauftragte der Heilerin einen Besuch ab – vorgeblich als Patientin, die an chronischer Erschöpfung und Depressionen leidet. Schon beim ersten Telefonat fiel unserer „Screenerin“ sehr angenehm auf, dass Claudia „bereitwillig Auskunft gab“ und „Interesse zeigte“ (jeweils Note 1); auch sei sie „freundlich“, „geduldig“, „einfühlsam“ gewesen (jeweils Note 2). Beim vereinbarten Termin sei sie „offen und freundlich“ begrüßt worden, in „sehr sauberen“ Räumlichkeiten. Während der einstündigen Heilsitung, die ein kurzes Vorgespräch einschloss, gab es keinerlei Verstöße gegen den IVH-Verhaltenskodex zu beanstanden. Während der Begegnung wirkte Claudia auf unsere Beauftragte „vertrauenserweckend“, „bescheiden“ und „unaufdringlich“ (jeweils Note 1), „hilfsbereit“, „kompetent“ und „überzeugend“ (jeweils Note 2). Gelobt wurde auch ihre „Professionalität“; „angesprochen auf Kritikpunkte, war Frau Heuser sehr offen, sie kann gut mit Anregungen umgehen.“ Alles in allem passe sie „hervorragend zur Stiftung Auswege“.


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Die geschilderten Krankengeschichten in unseren Therapeutenporträts beziehen sich auf Einzelschicksale und sind nicht auf andere oder ähnlich gelagerte Fälle übertragbar; mit ihnen ist kein Anspruch auf Linderung oder Beseitigung bestimmter Krankheiten verbunden. Sie wurden nicht von den vorgestellten Therapeuten eingereicht oder bezahlt, sondern von der Stiftung Auswege unabhängig recherchiert und verfasst, nach kritischer Auswertung von eingesetzten Fragebögen sowie Berichten von Patienten und Therapeuten. Daher stellen sie keine Werbung dar, sondern berichten Tatsachen.

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