22145 Hamburg

Astrid K., Partnerin der Stiftung Auswege: Heilerin

Die erfahrene Heilerin, Jg. 1951, nimmt sich seit 1978 Hilfesuchender an. Dabei bietet sie traditionelles Handauflegen, Gebetsheilen/Fürbitte, Mediales Heilen und Besprechen (s. Glossar) an, verbunden mit eingehenden Gesprächen über die Lebenssituation des Klienten und die Hintergründe seiner Erkrankung. Auch Fernbehandlungen per Foto, "mit ausführlichen Telefonaten", bietet Astrid an. .

Die ausgebildete Friseurin und Sekretärin, geb. 1951 in Berlin, suchte 1978 wegen Rückenbeschwerden einen alten Heiler auf. "Er nahm mir die Schmerzen - und sagte mir, auch ich hätte Heilkräfte. Einige Zeit später war eine Freundin bei mir, die unter Migräne litt. Ich legte ihr meine Hände auf - und ihre Schmerzen verschwanden innerhalb von fünf Minuten. In den ersten vier Jahren half ich auf diese Weise nur im Freundes- und Bekanntenkreis. Und allmählich kamen immer öfter fremde Menschen zu mir, die durch Mundpropaganda von mir gehört hatten." Ihnen hilft sie durch Handauflegen, Gebete und Fernbehandlungen anhand eines Fotos, gelegentlich auch mit Bach-Blüten. "Allerdings stelle ich dem Kranken vorher immer eine Bedingung: Er muss bereits beim Arzt gewesen sein, so dass ich eine Diagnose habe. Bei unklaren Beschwerden würde ich niemals die Hände auflegen."

Heiler, die als Partner die Stiftung Auswege unterstützen

Eine einzelne Heilsitzung dauert "mindestens eine Stunde, natürlich mit Gespräch". „Da ich ein Gottesgeschenk niemals verkaufen darf, lasse ich mir nur die aufgewendete Zeit bezahlen, die ich berechne, wie es auch eine gute Reinigungskraft verlangen würde. Wenn Hilfesuchende zu mir kommen und sich nicht mal eine Reinigungskraft leisten könnten, bezahlen sie nur so viel, wie ihnen möglich ist." Früher stellte Astrid es Klienten frei, wieviel sie zahlen möchten. Davon ist sie abgekommen, "denn die Erfahrungen zeigten mir, dass die Ärmsten am meisten gaben."Mit wievielen Sitzungen müssen Hilfesuchende insgesamt rechnen? "Das ist ganz unterschiedlich. Meine schnellste Behandlung dauerte eine einzige Sitzung, meine längste 42 erforderte Termine.“

IVH LichtblickeAm Unterkiefer eines 43jährigen Gärtners aus Hamburg wurde im August 1994 ein Tumor festgestellt. Sofort fand eine Chemotherapie statt, die aber nicht anschlug. Im Februar 1995 begann sich Astrid um den Mann zu kümmern, "im ersten Monat zweimal pro Woche, danach einmal wöchentlich": teils mit Handauflegen, teils durch Gebetsheilung auf Distanz anhand eines Fotos von ihm. Im April 1995 stellte ein Arzt bei einer Computertomographie fest, dass sich der Tumor verkapselt hatte, also nicht mehr wuchs. Bis zu einer erneuten CT im August 1995 hatte sich der Tumor bereits wesentlich verkleinert. Im November 1995, bei der dritten CT, war der Tumor nicht mehr nachweisbar, und auch im Blutbild gab es keinen verdächtigen Befund mehr. "Der Arzt konnte diese Heilung nicht glauben und sprach von einem ‘Wunder’. Daraufhin klärte ihn der Patient darüber auf, dass er von einer Heilerin betreut wird. Der Arzt quittierte dies mit Schweigen." "Jetzt, nach 20 Jahren ist der Krebs bei ihm wieder ausgebrochen, genau an der gleichen Stelle. Das hat mir eine gemeinsame Freundin erzählt. Der Klient hat sich bei mir nie mehr gemeldet, was ich schade finde!"

Was zeichnet ihres Erachtens einen guten Heiler aus? Astrid nennt fünf Punkte, die ihr so wichtig sind, dass sie jeweils Ausrufezeichen dahintersetzt: "Bescheiden bleiben! Bodenhaftung behalten! Ehrenkodex nie vergessen! Den Kranken wichtiger nehmen als sich selbst! Beim Heilen nicht nur ans Geld denken!" Die Fehlentwicklungen innerhalb der Heilerszene verfolgt sie deshalb mit wachsendem Grauen: "Immer wieder kreuzen ‚Möchtegernheiler' meinen Weg; ich höre mir ihre Geschichten an und breche diese Kontakte ganz schnell wieder ab. Warum? Weil es allen - tatsächlich allen - nur um schnell verdientes Geld ging. Und das hat überhaupt nichts mit meiner Lebenseinstellung als Heilern zu tun, denn mir geht es ausschließlich um den Kranken. Da wurde professionelle Werbung gestartet, eine supermoderne Praxis eingerichtet usw. Nee, zu diesem Kreis wollte ich nie gehören!" Sie selbst präsentiert sich ihren Klienten nicht in Praxisräumen, sondern behandelt im Wohn-/Schlafbereich einer Ein-Zimmer-Wohnung.

Astrid Kalleja mit Baum Mit dem Foto, auf dem Astrid sich an einen Baum lehnt, hat es eine besondere Bewandnis: „Bäume gehören zu meinem Leben wie das Salz in der Suppe – sie haben mir viel Kraft gegeben!“

IVH ScreeningIm Juli 2008 bekam Astrid Besuch von einer Beauftragten der IVH/Stiftung AUSWEGE, die dort verdeckt recherchierte, vorgeblich als Patientin. In ihrem anschließenden Bericht findet unsere "Screenerin" für Astrid reichlich lobende Worte: "Sie wirkte offen, fürsorglich und liebevoll, war sehr interessiert an meiner Krankengeschichte. Ich fühlte mich gut aufgehoben."


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Rechtshinweis zu Fallbeispielen

Die geschilderten Krankengeschichten in unseren Therapeutenporträts beziehen sich auf Einzelschicksale und sind nicht auf andere oder ähnlich gelagerte Fälle übertragbar; mit ihnen ist kein Anspruch auf Linderung oder Beseitigung bestimmter Krankheiten verbunden. Sie wurden nicht von den vorgestellten Therapeuten eingereicht oder bezahlt, sondern von der Stiftung Auswege unabhängig recherchiert und verfasst, nach kritischer Auswertung von eingesetzten Fragebögen sowie Berichten von Patienten und Therapeuten. Daher stellen sie keine Werbung dar, sondern berichten Tatsachen.

Weitere Informationen

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