Christliches Heilernetzwerk

Das "Christliche Heiler-Netzwerk" (CHN)

Das "Christliche Heiler-Netzwerk" (CHN)Innerhalb der IVH ist ein "Christliches Heiler-Netzwerk" (CHN) entstanden, im Hinblick auf Patienten, die sich nur dann auf Geistiges Heilen einlassen, wenn sie sichergehen können, dass ihr/e Heiler/in im Geiste Christi praktiziert.

Darüber hinaus soll das CHN dazu beizutragen, Vorbehalte in kirchlichen Kreisen gegen das Geistige Heilen abzubauen. (Siehe dazu die Anthologie "Wie Jesus heilen. Geistiges Heilen: ein Akt christlicher Nächstenliebe".)

Von Heilern, die vom "Christlichen Heiler-Netzwerk" an Hilfesuchende empfohlen werden, wird dreierlei erwartet:

  • Das zehnteilige Bewertungsverfahren der IVH bescheinigt
    ihnen herausragende therapeutische Qualität.
  • Sie erkennen den IVH-Verhaltenskodex für geistig Heilende an.
  • Sie tragen die folgende Erklärung mit:
  1. Beim Geistigem Heilen verstehe ich mich als Werkzeug Gottes. Nicht ich bin es, der heilt. Der wahre und einzige Heiler ist Gott, der durch mich wirkt.
  2. In Jesus Christus, dem Heiland, sehe ich ein Vorbild für meine Tätigkeit als Heiler/in. Mein Tun betrachte ich als Erfüllung seines Heilungsauftrags.
  3. Zu den wichtigsten Merkmalen eines Heilers zähle ich bedingungslose Liebe, Demut, Güte, Barmherzigkeit, Wahrhaftigkeit, Hingabe, Selbstlosigkeit.
  4. Das Gebet spielt in meiner Praxis eine wichtige Rolle.
  5. Ich bemühe mich um einen warmherzigen, verständnisvollen, geduldigen, einfühlsamen Umgang mit Hilfesuchenden.
  6. Ich stärke ihren Glauben an die Allmacht, Weisheit und Liebe Gottes.
  7. Auf Fragen von Hilfesuchenden nach dem Sinn ihres Leidens gehe ich ein und versuche ihnen ihr Schicksal im Einklang mit christlichen Glaubensvorstellungen begreiflich zu machen.
  8. Als Heiler/in geht es mir nicht bloß um das Lindern und Beseitigen von Symptomen, sondern darum, dass meine Klienten in einem umfassenden Sinne "heil" werden.
  9. Geistiges Heilen verstehe ich in erster Linie nicht als unkonventionelle "energetische" Medizintechnik, sondern als "Heilsorge", in Sorge um das Heil von Hilfesuchenden, die sich mir anvertrauen. Insofern stehe ich in meiner Praxis Seelsorgern näher als Ärzten.
  10. Zur Zusammenarbeit mit anderen seelsorgerlichen Berufen, zum seelsorgerlichen Dienst innerhalb einer christlichen Gemeinde, zur Mitwirkung in Segnungs- und Heilungsgottesdiensten bin ich grundsätzlich bereit.
  11. Andere Heiler betrachte ich nicht als Konkurrenten, sondern - wie mich selbst - als "Kinder Gottes", als Teil des "Leibes Christi". Auch mit Vertretern anderer heilender Berufe bemühe ich mich um ein kollegiales Miteinander.
  12. Weil ich Geistiges Heilen auch als Liebesdienst auffasse, mache ich es nicht davon abhängig, ob ich dafür bezahlt werde. Hilfesuchende werden von mir nicht abgewiesen, falls meine üblichen Honorare sie finanziell überfordern.
  13. Christliche Grundwerte bestimmen nicht nur meine Heilerpraxis, sondern auch mein sonstiges Leben.

Mir ist bekannt, dass die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche keine notwendige Voraussetzung dafür darstellt, vom CHN empfohlen zu werden. Allerdings wird von CHN-Heilern erwartet, dass sie die Kirchenzugehörigkeit ihrer Klienten grundsätzlich respektieren."

IVH-Heiler, die vom "Christlichen Heiler-Netzwerk" empfohlen werden, finden Hilfesuchende hier.